Rover on tour

Logbuch


26.08.2010

Drei Dinge braucht man hier: Schatten, Schatten und noch mehr Schatten. Eventuell noch ein kühles Bier oder/und Schokoladeneis. Die Sonne verbrutzelt alles, was sich nicht in Sicherheit bringt. Umso angenehmer ist es, auf dem Boot im Schatten unseres großen Sonnensegels zu sitzen, den Luftzug zu genießen und anderen Booten bei missglückten Manövern zuzuschauen. Leider muss ich heute hoch in den Mast, da bei dem gestern angesprochenen Entwirren ein Wantendreher sich eingeschlichen hat. Ich muss unter der oberen Saling das Steuerbord-Mittelwant lösen, um das Oberwant herumführen und wieder anbolzen. Klappt aber soweit ganz gut. Die ganze Takelage wird getrimmt und weiter entflochten. Anschließend werden die im Kanal arg strapazierten Fender gereinigt und verstaut sowie das ganze Deck gründlich geschrubbt. Langsam schält sich wieder ein Segelboot heraus. Heute war es sehr windig, vielleicht können wir morgen die Segel anschlagen. Die Wettervorhersage für die kommenden Tage kündigt soviel Wind (Mistral) an, dass wir vermutlich den Komfort dieses Hafens noch länger genießen dürfen.

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