Rover on tour

Logbuch


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Verholt nach Paimpol

Wir hätten Rover in Roscoff über den Winter lassen können, aber die Preisgestaltung und die angekündigte Verdoppelung dieser Preise (!) in 2023 waren unerträglich. Also hat sich die Mannschaft aufgemacht in die Bretagne, um das Boot in den Hafen von Paimpol zu verholen, deren Preisvorstellungen akzeptabel waren. Die Überführung war geprägt von sehr starken Strömungen und schwachen Winden. In der ersten Hälfte der 10 stündigen Fahrt bremste uns der Strom auf bis zu 1,5 kn ab, um uns in der zweiten Hälfte auf über 9 kn zu katapultieren. Die Einfahrt nach Paimpol bei Hochwasser erfolgte etwas stressreich bei tiefstehender Sonne genau gegenan… Nun liegt Rover also gut vertäut und wartet, bis es weitergeht.


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Heimaturlaub

Nach 6 Wochen Input und einem Wetterumschwung war der Zeitpunkt für eine Zäsur gekommen. Wir sind von Brest aus nach Hause geflogen, damit man uns dort nicht vergisst. Rover liegt sicher in der modernen Marina von Roscoff und wartet auf die Rückkehr der Mannschaft, welche hoffentlich im September eintrifft.


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in die Bretagne

45 Meilen flotte Fahrt mit teilweiser Motorunterstützung, um den Strom auszugleichen. Wieder Wechsel der Gastlandflagge und der Zeitzone. In der Bretagne angekommen, fahren wir in die Mündung des Flusses Trieux und ankern in einer stillen Bucht. Wieder mal: Ankern ist einfach toll! Am nächsten Tag ankerauf und ab Richtung Westen. Das gute Wetter mit östlichen Winden bleibt uns treu. Mit Schmetterlingbesegelung rauschen wir bei leichtem Strom mit bis zu 8,5 kn dahin. Spannend, nicht unbedingt entspannend. Im Hafen von Roscoff empfängt man uns im Vorhafen und hilft uns bei der Strömung an den Stegen in die Box.


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St. Peter Port, Guernsey

Der Sprung von Alderney nach Guernsey war wieder von heftigen Strömungen begleitet, die zu unruhigem Wasser und Wirbeln führten. Im Hafen von St. Peter Port angekommen, stand das Wasser noch einen Meter unterhalb der Schwelle, die das Leerlaufen des inneren Beckens verhindert. Nach 2 h Warten am Ponton durften wir rein. Der Tidenhub ist hier gerade 8,2 m!


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Alderney

Unser Aufbruch von Cherbourg musste nicht nur nach Strom, Tide und Wind berechnet werden. Auch eine Regatta mit 40 bis 50 ultraschnellen Rennyachten wollte berücksichtigt werden. Dann griff der Strom nach uns und wir machten bei mässigem Wind bis zu 10,5 kn über Grund. Im Hafen der (britischen) Insel Alderney lagen Bojen zum Festmachen aus und ein per Funk zu rufendes Wassertaxi sorgte für die Anbindung an Land. Ein karges Eiland mit 18 Forts aus vergangenen Kriegen, vielen Buchten, Klippen und Felsen sowie einer eigenen Währung (Guernsey Pounds). Um Einreiseformalitäten kümmerte sich niemand.