Rover on tour

Logbuch

Kefallonia: Poros und Argostoli

Das Wetter spielt nicht nur in Deutschland verrückt: unser wichtigster äußerer Parameter, der Wind, kennt nur noch die Extreme zu wenig oder zu viel. So warten wir auf ein Windloch „zu wenig“ und motoren von Missalonghi rüber nach Poros auf Kefallonia. SY WINDSONG läuft mit uns aus, allerdings mit Ziel Sami auf Kefallonia. So fahren wir bei spiegelglatter See eine Weile zusammen, bis sich die Entfernung zwischen den Booten immer weiter vergrößert und die WINDSONG schließlich nur noch ein weißer Punkt am Horizont ist, der nur noch über UKW zu erreichen ist. Wir vermissen euch, Jo und Robert! Poros ist unauffällig nett, vielleicht ein bisschen schwellig. Das Windloch hält an und wir tuffeln weiter unten rum rein nach Argostoli. Hier soll unser Absprunghafen rüber nach Italien sein. Sofort treffen wir die österreichische SY ALIEN, die seit drei Wochen auf ein passendes Wetterfenster für den Schlag nach Sizilien wartet. Am Donnerstag scheint sich so ein Fenster aufzutun: Wind 3 bis 5 aus Nord bis Nordwest, stabil für mindestens drei Tage. Immerhin dauert die Überfahrt etwa 50 Stunden. Während sich das Wetter entwickelt und die Vorhersagen (hoffentlich) präziser werden, erkunden wir Argostoli, das nach anfänglich sprödem Charme immer mehr Reize entwickelt. Auch hier liegen wir mit recht viel Schwell, aber sicher. Unsere Nachbarn sind wie immer bunt gemischt: neben ganz Europa sind heute auch die USA, Neuseeland und eine wunderschöne Ketsch aus Island vertreten.

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