Rover on tour

Logbuch


Winteranfang – Urlaubsende

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Nun muss ich Rover und Olbia schon wieder verlassen. Aber ich weiß ja, dass Cate und Murray sowie die Jungs vom Office ein Auge auf ihn (sie?) haben werden. Und zurück gehts in die Hektomatik-Welt voller Werbung.

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So gegen Anfang April soll es weiter gehen. Bis dahin „tanti auguri“! Stay tuned!

Xmas

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Kondensation

Obwohl tagsüber die Sonne verschwenderisch scheint und die Lufttemperatur auf 20 Grad ansteigen lässt, wird es nachts bitter kalt: so um die 4 Grad. Wenn ich mich dann morgens aus dem Schlafsack schäle und die Heizung anschmeiße, wird es innen schnell muckelig warm, vielleicht 18 bis 19 Grad. Jetzt schlägt die Physik zu und lässt an den Oberflächen, die deutlich kälter als die vorbeistreichende Luft sind, Kondenswasser entstehen. Klar, kennen wir. Das passiert eben, wenn man keine Doppelverglasung hat. An Rovers Aluminiumfensterrahmen passiert aber mehr: hier quillt ein wässriger, weißlicher Schleim (igitt) aus den Fugen. Ich vermute mal Aluminiumoxid, vielleicht angeregt durch die Verwendung von Edelstahlschrauben in der Nähe. Lässt sich zwar leicht entfernen, aber ich denke, dass da ein paar häßlich ätzende Reaktionen mit dem angrenzenden Stahl in Form von ROST auftreten werden. Wer wollte denn unbedingt ein Stahlschiff?? Die Wassertemperatur liegt übrigens bei 9 Grad. Da werde ich meine Unterwasserreinigungsaktionen wohl doch auf das Frühjahr verschieben.


Dienstag in Olbia

Nicht viel zuwege gebracht heute. Bisschen elektrischen Kleinkram optimiert und große Pläne geschmiedet. Vormittags noch berufliche Korrespondenz erledigt mit Hilfe von Maria aus dem Office. Ich bin jetzt soweit: an Bord gehört ein Drucker! SY Coolchange hat auch einen. Mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren – ein Genuss bei dem Sonnenschein! Gleich nochmal die Segelkammer gelüftet. Der Rost macht mir ein bisschen Kummer: da kommt viel Arbeit auf mich zu! Aber nicht heute …


Montag in Olbia

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italienisches Ankerbojenfeld im Winter oder Muschelzucht?

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Kreuzfahrten für jedermann

Gnadenlos schönes, sonniges, frühlingshaftes Bilderbuchwetter bei 21°, kein Wind, kein Laut. Alle Luken und Backskisten werden aufgerissen zum Lüften. Eigentlich zu schade, um in Rovers Eingeweiden rumzukriechen. Aber dann ist das GPS-Signal vom Plotter auf den Autopilot gelegt und das Fahrrad kommt in Aktion. Und schon wieder ein Tag rum, seltsam… Heute abend muss ich endlich anfangen, für den SSS (Sportseeschifferschein) zu lernen.


Sonntag??

Foto2545Das hier ist das Geheimnis meiner Internetverbindung: WiFi von der Marina durch Verstärkung einer bordeigenen Antenne, die ich halbwegs unter die Saling gezogen habe. Ohne geht gar nichts. Da fühlt man sich doch gleich nicht mehr so allein… Bin ich aber ja gar nicht: Cate und Murray von der SY Coolchange wohnen fast nebenan und genießen wie ich den fast frühlingshaften sonnigen Tag. Locker 20° in der Kajüte bei offenem Niedergang. Trotzdem habe ich probeweise die Petroleumheizung angeworfen, die nach anfänglichem Zögern brav ihren Dienst aufnahm. Gut zu wissen.

Mein erster Gang heute morgen ging in der Hypermercado AUCHAN. Kurz vor dem Laden ging mir auf, dass ja Sonntag ist. Stört sowas in Italien? No, Senor: offen von 9 bis 21. Und gut besucht. Danach ging es dem ersten Punkt auf der to-do-Liste an den Kragen: Wiedereinbau der Einspritzdüsen der Hauptmaschine. Ein Leckerbissen, sozusagen. Ein kurzes Husten, dann lief Sir Perkins wieder wie ein junger. Das vorher beobachtete häßliche Rauchen aus dem Auspuff war bis auf „minimal fumes“ weg, die einem 34 Jahre alten Diesel mit 4 Litern Hubraum niemand übel nehmen kann. Eine feine Maschine!

Der zweite Punkt war das Anbringen der DVD-Abspielmaschine im Schlafzimmer. Star Trek forever!