Rover on tour

Logbuch

Thira und Oia

 

Das gebrochene Unterwant wurde geflickt mit einem Transplantat eines früheren Mittelwants und mit sieben Seilklemmen fest verbunden. Ein neues Teil müssen wir uns anfertigen und schicken lassen – das wird bestimmt wieder ein Abenteuer für sich. Nach der Reparatur schwingen wir uns in den koreanischen Mietwagen und hoppeln in die Hauptstadt Thira. Thira liegt ganz oben an der Kante eines riesigen Vulkankraters und hat einen atemberaubenden Blick auf die „Caldera“, den Kratersee. Das Ausmaß an Tourismus hier ist absolut grenzwertig. Dennoch ist die Gesamtlage so eindrucksvoll, dass wir uns Schulter an Schulter mit den Amerikanern und Japanern aus den Düsenflugzeugen und den Riesenkreuzfahrtschiffen durch die engen Gassen schieben. Zusammen mit den Lastmaultieren laufen wir die Serpentinentreppe runter in den alten Hafenort am Wasser und wählen für den Rückweg – gestärkt mit Chicken Souvlaki – die Seilbahn. Ganz im Norden der Insel liegt der Ort Oia, vor 50 Jahren durch ein Erdbeben zerstört und phantastisch wiederaufgebaut. Dadurch ist er noch einladender aus touristischer Sicht, hier machen auch wohl nicht gerade die ärmsten der armen Griechen Urlaub. Abends zurück auf dem Boot sind wir rechtschaffen zerschlagen und freuen uns auf die morgige Fahrt mit dem eigenen Kreuzfahrtschiff durch die Caldera.

Hinweis: Internetverbindung ist lausig, Bilder folgen, sobald möglich.

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