Rover on tour

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Knidos – Ankern im Museum

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Ein Kommentar

Kücük Gunluk Köyü …

… oder für westliche Kehlen: Amazon Creek. Hier liegen wir seit zwei Tagen vor Buganker mit Leinen ans Land und saugen die Idylle auf. Tatsächlich ein bisschen wie eine Flussmündung mit dichtem Piniendschungel umzu. Heute haben wir paddelnd den Creek erkundet und sind ihm gefolgt bis an den Amazon Club, eine hübsche Ferienanlage mit Campcharakter, wo wir heute abend essen wollen. Eine mittelgroße Schildgröße lebt auch hier im Delta und guckt immer mal wieder neugierig aus dem Wasser. Als die Muße nicht mehr auszuhalten war, ging ich auf die Suche nach dem Kühlwasserleck am Motor und wurde – große Erleichterung – fündig. Nichts Schlimmes, konnte sofort repariert werden. Der Ankerplatz vor diesem (Tuzla Köyü) hat uns auch gut gefallen, bot er doch effektiven Schutz vor dem Westwind und garantierte eine ruhige Nacht. Ans Schwimmen ums Schiff vor dem Frühstück gewöhnen wir uns langsam wieder. Das Wasser wird so um 20° haben. Meistens ankern wir allein, gelegentlich kommt Chartergesellschaft: 6 bis 8 Leute drängen sich dann dort auf dem Deck herum und wir kommen in Erklärungsnot, warum wir so viel Zeit haben…


Cökerteme

Eine schöne Backstagenbrise weht uns von Bodrum hinein in den Golf von Gökova. Anfangs sind alle Buchten noch voller Güllets, doch schnell wird es einsamer und unberührter. In der Bucht von Cökerteme winken uns die hoffnungsfrohen Restaurantbesitzer von drei verschiedenen Etablissements an ihren Steg. Wir entscheiden uns für „Rosemary“ und werden abends mit einem dicken Stück besten Thunfisch belohnt. Selbst der Internetzugang klappt hier, was in Bodrum und Turgutreis nicht der Fall war.


Bodrum

Endlich mal wieder richtig segeln! Zur Vervollständigung der Einklarierungsformalitäten schickt uns die „Behörde“ nach Bodrum, um einen Stempel vom Health Office zu holen. Der Hafen von Bodrum schockt uns schon beim ersten Funkkontakt mit der Frage, ob wir reserviert hätten… Schließlich gesteht man uns einen Tag zu. Der Riesenhafen ist voll bis ins letzte Knopfloch. Fast alles tote Charteryachten, tote Motorboote oder Mega-Güllets (große türkische Holzyachten). Als durchreisende Fahrtensegler stellen wir eine Ausnahme dar. Beim Doktor geht alles klar und wir stürzen uns in die dicht gepackten Touristenattraktionen mit Teppichhändlern, Nippesverkäufern und Cafés. Da für den nächsten Tag unangenehme Winde angekündigt sind, erwirken wir eine Verlängerung um einen Tag und besichtigen die alte Burgruine mit dem sehenswerten Museum voller Schätze aus untergegangenen Schiffen.