Rover on tour

Logbuch


Ein Kommentar

Zusammenfassung Sommer 2012


Abschied ins Winterlager

Es ist wieder mal passiert: Wir haben Rover allein zurückgelassen und stellen uns dem norddeutschen Herbst und Winter. Der Rückflug war noch einmal spannend, da wegen des Generalstreiks in Griechenland der griechische Luftraum für mehrere Stunden komplett gesperrt war und unsere Airline entschied, 3 Stunden EHER zu fliegen – eine entsprechende Benachrichtigung finden wir dann in Deutschland auf dem Anrufbeantworter… Irgendwie gelingt es uns, für den gleichen Tag neue Tickets zu kaufen und landen dann in Frankfurt – bei Regen. Wir hoffen aber, in den vergangenen Wochen und Monaten ausreichend durchgeglüht worden zu sein, um den ostfriesischen Sturmböen zu trotzen. Und an den Plänen für 2013 zu basteln. Bis dahin: Tschüß und danke fürs Zuschauen!


Xirocampos, Leros

Die vertraute Geräuschkulisse zaubert schon beim Aufwachen ein Lächeln auf unsere Lippen: Hunde bellen sich heiser, Ziegen klötern den Berghang hinunter, Hähne krähen um die Wette, der Lakki-Bus mit der Tüdeldüt-Hupe ist schon 10 Minuten vor Ankunft zu hören, die Fischer auf ihren winzigen Nussschalen singen immer noch beim Heimkehren und natürlich ballern die Mopeds immer noch wie ungedämpfte Ducatis: wir sind in der Xirocampos-Bucht auf Leros und fühlen uns schon fast zu Hause. Doch da – eine Änderung im vertrauten Bild: das Restaurant mit den überhöhten Fischpreisen hat eine neue Attraktion: in mannshohen Lettern steht nun auf der Mauer: „Frech Fich“. Wir liegen an einer der bekannten Mooringbojen und rudern abends zum Chicken Souvlaki an Land, wo man sich schon an uns und an das „green boat“ erinnert. Am nächsten Tag trödeln wir gemütlich rüber in die Lakki-Bucht, wo das green boat den Winter verbringen soll. Wir sind einen Tag früher als geplant, weil sich für die nächsten Tage ein Starkwind ankündigt, auf den wir keine Lust mehr haben. Und ehe wir uns versehen, haben wir für morgen nachmittag schon einen Krantermin.


Gümüslük Bükü

Was für ein Name… Für uns der letzte Ort in der Türkei. Eine winzige, eigentlich schon volle Ankerbucht. Aber auf 16 m Tiefe mit 55 m Kette finden wir noch ein Plätzchen zum Schwojen. Direkt neben der Moschee: der Muezzin brüllt uns direkt ins Ohr. Anfangs ist der Ort uns suspekt, bei näherer Betrachtung jedoch(während wir unsere letzten Lira loswerden wollen) entpuppt er sich als nette Mischung zwischen Künstlerdorf und Restaurantmeile. Hoffentlich belästigen uns nachts nicht wieder Mücken wie gestern, das wären dann Gümüslük Bükü Mückü …