Rover on tour

Logbuch


30.06.2010

Kanalfahrt von Groningen bis hinter Assen. Zuerst der Noord Willem Kanal, dann die Drenthsche Hooftvaart. Eigentlich gemütliches Fahren, aber zahllose Brücken, ein paar Schleusen und Motorbootfahrer… Steuern teilweise mühsam, die “Verbesserungen” am Ruder scheinen nicht sehr wirksam zu sein. Abendlicher Liegeplatz erinnert zunächst an eine Verkehrsinsel- viel LKW- und Treckerverkehr. Heute sechseinhalb Motorstunden. Marysol ist im Wasser, Sabine und Lorenz wollen morgen die Verfolgung aufnehmen.

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29.06.2010

Durch die  große Seeschleuse Delfzijl in den Eemskanal. Ruhiger breiter Kanal, easy going, ein Fall für den Autopiloten. Nach knapp vier Stunden belegen wir einen schattigen Liegeplatz mitten in Groningen (Oosterhaven) unter einer großen Weide. Beim Stadtbummel holt uns dann der erste Regen seit Tagen ein. Dauert aber nicht lang. Heute abend soll’s in Pfannkuchenschiff zum Essen gehen. Und: WLAN (hier WiFi) ist geil!


28.06.2010 – Delfzijl

Bei genialem Wetter von Emden nach Delfzijl, Dollartüberquerung easy. Endlich mal wieder “offene” See! Haben beschlossen, heute nur kurze Etappe zu fahren, damit Sabine und Lorenz mit Marysol bald aufschließen können! Die Sonne brät uns. Sonnenschutz (Bimini) ist essentiell. Wasserquelle in die Bilge nicht gefunden, ca. ein halber Liter pro Stunde Motorlaufzeit. Kommunikation wird schwierig. Mein Laptop lässt sich nicht mehr laden. Arbeite jetzt gerade mit dem bordeigenen Navigations-PC und dem Hafen-WLAN-Netz.  Verbindung mit dem Handy als  Modem geht nur in Deutschland. Hilde kocht super. Delfzijl ist ein Kaff, aber mit sauberen Duschen!


27.06.2010

 

Wir liegen in Emden im Ratsdelft. Der Ems-Jade-Kanal ist geschafft. Total idyllisch, sehr naturnah, nette Brücken- und Schleusenwärter. Fast etwas anachronistisch in der heutigen Zeit. Auch Aurich gestern war total nett. Margrit begleitete uns von WHV bis Aurich. Bernd und Hilde werden schnell zu Schleusenexperten. Zurzeit üben wir Palstek und Co. Weniger schön: es kommt immer noch Wasser ins Schiff, offenbar aber nur bei laufendem Motor. Habe aber noch kein Leck entdecken können. Auch mag mein PC-Ladegerät den Rechteck-Wechselstrom meines Inverters nicht, sodass Laden nur mit Landstrom möglich ist. Das könnte meine Mitteilungsfähigkeit empfindlich einschränken. Aber vielleicht kann ich den Navigations-PC überreden, diese Aufgaben mit zu übernehmen. Auch wenn ihr keine Tagesmitteilung findet, ist u.U. eine Positionsmeldung im Netz (siehe unter “SY ROVER position report”). Morgen gehts rüber nach Holland.


25.06.2010 – Aufbruch

Der  schwerste Schritt ist getan: der erste! Wir sind tatsächlich losgekommen! Großer Abschiedsbahnhof mit Sekt, vielen guten Wünschen und ein bißchen Tränen. Über den Jadebusen nach Wilhelmshaven, durch die große Seeschleuse und an Germania der Segelkameradschaft Störtebeker festgemacht.