Rover on tour

Logbuch

Rueil-sur-Seine

vorbei an der Ile de la Cité

vorbei an der Ile de la Cité

Auf der Weiterfahrt mitten durch das Herz von Paris überfuhren wir kurz vor Notre Dame eine rote Ampel. Mit dem Boot. Nur um 10 Sekunden. Aber da die Grünphase 15 Minuten und die Rotphase 45 Minuten dauern, nahmen wir diese Regelverletzung in Anbetracht der Umstände billigend in Kauf. Nicht so die Hüter dieser Regeln: 2 Minuten später hatten wir (wieder mal) Waffenträger mit Springerstiefeln an Bord. Mit schäumender Bugwelle und Blaulicht wurden wir gestellt. Sehr freundlich wurden wir über die Bedeutung roter Ampeln aufgeklärt. Da ich plötzlich kein Französisch mehr konnte und Margrit auf „…haben wir gar nicht gesehen, tut uns leid …“ machte, zeigte man sich überlegen und großzügig und ließ uns unseres Weges ziehen. Der hohe Adrenalinspiegel versaute einem ein bisschen die ganze Parisdurchquerung, aber eindrucksvoll war’s trotzdem. Kurz hinter dem Eiffelturm hört das touristisch erschlossene Paris auch schon wieder auf. Da die Seine mehrere Riesenschleifen durch die Stadt zieht, sind wir heute abend trotz 45 km Fahrt immer noch nicht richtig raus. Aber die Ufer werden wieder grüner und die Bebauung kleiner. Rückblickend betrachtet war Paris wie ein Rausch, voller Lärm, Autos, schöner Menschen, gewaltiger Architektur und Millionen Fotomotiven. Der Mittelabfluss aus dem Reisebudget erfolgte ungebremst. Für eine derartige Überdosis halten wir fünf Tage und sechs Nächte für ausreichend.

Noch einige alternative Wohnformen:

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