Es geht voran: die neuen Batterien sind installiert, der Ruderkoker endlich neu abgedichtet, der bergmännische Abbau von Rostschichten abgeschlossen und etliche Schichten verschiedener Wundermittel aufgetragen, damit diese Stellen nieee wieder rosten! Und der Schweißer war da und hat zwei Öffnungen im Rumpf zugeschweißt: einmal das Loch, das nach dem Entfernen der Logge übrig blieb (das blöde Ding hat sowieso nie funktioniert – und es war erschreckend zu sehen, wie schnell das Plastikteil beim Entfernen zerbrach…), zum anderen ein richtiges Rostloch an einer ehemaligen Tankbelüftung, durch Fehlkonstruktion zum ewigen Rosten verdammt. Und damit hier kein falscher Ton reinkommt: der Rest des Bootes ist nicht unmittelbar rostgefährdet! Zum Schutz gegen die unbarmherzig glühende Sonne haben wir darüber hinaus die Glasluken mit grünen Schattenbezügen versehen. Ach ja: unsere 65 m Edelstahlkette wurde umgedreht und neu alle 5 m markiert. Morgen wollen wir zur Abwechslung mal ein Mopped mieten und über die Insel düsen.
Monatsarchiv: Mai 2012
Καλά ευχαριστώ!
Wir versuchen, jeden Morgen nach dem Frühstück zwei griechische Wörter zu lernen. Wir können schon sagen: „Wo bitte sind die Toiletten?“ Das hilft uns allerdings kaum weiter bei den Verhandlungen mit dem Schweißer, der Rover flicken will. Von den Preisen träumt so mancher Bootsbauer in Deutschland. Aber alles geht voran und auch die neuen Batterien sind gekommen. Wir sichten das lokale Bau- und Supermarktangebot – gar nicht so übel. Und die Griechen sind noch genauso freundlich wie vor der Krise.
Γειά σασ!
Kampf dem Rost
Den Tag der Arbeit nehm ich vielleicht zu wörtlich. Aber der Kampf gegen den Rost treibt mich an. Jede Blase im Lack ufert bei näherer Untersuchung zu schwärenden Furunkeln aus. Aber langsam geht es voran – morgen kommt die andere Seite dran.