Rover on tour

Logbuch

Tournon und Condrieu

Der Wasserstand in der Rhone ist zurzeit so niedrig, dass wir uns immer wieder mit hochgezogenem Kiel durch Schlamm wühlen müssen, um an eine Anlegestelle zu kommen. Tournon ist so ein Fall, darüber hinaus aber ein allerliebstes südfranzösisches Städtchen. Wir gehen fein essen mit Robert, denn seine letzte Nacht auf Rover hat leider geschlagen. Heute morgen hat er sein Bündel geschnürt und ist per Bahn zurück nach Genf gefahren – wir haben ihn tüchtig vermisst! Die beiden großen Schleusen heute haben wir dennoch gemeistert. Wir sind fast allein auf dem Strom, die wenigen „bateaux de commerce“, die verkehren, kennen wir fast schon alle … sie scheinen im Wesentlichen hin und her zu fahren. Ebenso die unendlich langen Hotelschiffe. Heute haben wir es bis Condrieu gebracht. Das kennen wir schon von 2010, auch die elende Querströmung im Hafen ist noch da. Aber alle Leute hier sind sehr herzlich und gern zu einem Plausch aufgelegt. Unser Französisch bessert sich langsam.

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