Rover on tour

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Rover wieder on tour

Die Zeit zum Nähenlassen reichte nicht aus, also griff ich selbst zur Nähmaschine und voila – zweieinhalb Tage später und nach viel Schimpfen und Grübeln war das neue Bimini (Schattendach über Cockpit) schon fertig! Ein trickreiches Werkstück, das die Beherrschung dreidimensionaler Geometrie verlangt.  Aber mit der Hilfe unserer amerikanischen Nachbarn Sharon und Gary ließen sich alle Probleme letztlich lösen. Das Chaos unter Deck konnte geglättet werden und neue Abenteuer ins Visier genommen werden. Heute morgen sind wir aus Marmaris ausgelaufen (schöner Platz, wir waren gern da) und Kurs auf die Bucht Bozukkale genommen. Wind war zwar wieder mal zu wenig (vielleicht liegt das auch an dem schweren Boot?), aber zur Eingewöhnung ein wenig motoren ist auch nicht so schlecht. Die Bucht ist schön geschützt und gut besucht und verfügt über drei bis vier Restaurants. Wir legen uns an eine Mooringboje und harren der Dinge, die ab 20:00 Uhr passieren werden, wenn wir mit dem Shuttleboot zum Essen abgeholt werden…


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Ulla kommt nach Marmaris

Ullas Flug nach Rhodos und die Fähre nach Marmaris klappen problemlos. Wir holen sie in der Stadt ab und versuchen, ihr Zeit zu lassen zum Akklimatisieren. Anderes Klima und Leben auf einem Boot erfordern schon so ein bisschen Umstellung. Aber schon am nächsten Tag fahren wir mit der kleinen kostenlosen Marinafähre rein nach Marmaris und zeigen ihr stolz all die interessanten Stellen, die uns wenige Wochen zuvor von Marco und Sabine gezeigt wurden. Ein paar Souvenirs müssen sein und Probieren einer türkischen Garküche sowieso. Morgen wollen wir dann endlich unsere Fesseln lösen und weiterziehen.


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Es geht weiter!

Wir sind zurück in Marmaris. Der Flugbegleiterstreik hat uns nicht erwischt. Das Boot war zwar unglaublich dreckig (von außen), aber sonst alles in Ordnung. Batterien waren voll (Solarpaneele!). Offenbar hat es in unserer Abwesenheit einige schwere Gewitter und Starkwind mit Flugdreck gegeben. Aber Wasser zum Abspülen gibt’s reichhaltig. Die Nächte sind schon deutlich kühler (23°), aber mittags stehen immer noch 36° auf dem Thermometer. Dann ist SCHATTEN das einzig interessierende Thema. Unser neuer Flötenkessel aus nichtrostendem Edelstahl, der bei der Durchstrahlung im Flughafen für einige Aufregung gesorgt hatte, ersetzt nun den alten Kessel aus nichtrostendem Edelstahl, der durchgerostet war. Im Übrigen haben wir uns dagegen entschieden, morgen nach Mandraki/Rhodos/Griechenland zu fahren, nachdem wir über die Zustände im Hafen soviel Negatives und Abschreckendes von anderen Seglern gehört und in den Revierführern gelesen haben. Meine Nichte Ulla, die am Donnerstag nach Rhodos einfliegt, muss dann noch die Fähre nach Marmaris nehmen. Das gibt uns Zeit, das neue Bimini (Sonnenschutz über Cockpit) zu nähen.