Griechenland und die EU… Von der Türkei kommend sieht man sich auf der Hafenpolizei in Nisyros außerstande, uns gültige Papiere für Griechenland auszustellen und bittet um Weiterfahrt nach Symi oder Rhodos, was wir ablehnen. Schließlich findet sich ein Ausweg und wir dürfen zwei Tage bleiben. So eine feine Insel! Zusammen mit Marco und Sabine von der Agila mieten wir uns eine Autochen und klappern die verfügbaren Kilometer ab. Verwunschene alte Dörfer in den Bergen, teilweise verlassen oder mit EU-Mitteln renoviert… Nisyros ist eine vulkanische Insel mit zwei Kratern, die tüchtig nach Schwefel stinken. Wir baden zwischen schwarzen Lavabrocken und trinken Mythos-Bier im Schatten unter Riesen-Gummibäumen.
Archiv der Kategorie: 2012
Knidos – Ankern im Museum
Körmen – a bit depressing?
Kücük Gunluk Köyü …
… oder für westliche Kehlen: Amazon Creek. Hier liegen wir seit zwei Tagen vor Buganker mit Leinen ans Land und saugen die Idylle auf. Tatsächlich ein bisschen wie eine Flussmündung mit dichtem Piniendschungel umzu. Heute haben wir paddelnd den Creek erkundet und sind ihm gefolgt bis an den Amazon Club, eine hübsche Ferienanlage mit Campcharakter, wo wir heute abend essen wollen. Eine mittelgroße Schildgröße lebt auch hier im Delta und guckt immer mal wieder neugierig aus dem Wasser. Als die Muße nicht mehr auszuhalten war, ging ich auf die Suche nach dem Kühlwasserleck am Motor und wurde – große Erleichterung – fündig. Nichts Schlimmes, konnte sofort repariert werden. Der Ankerplatz vor diesem (Tuzla Köyü) hat uns auch gut gefallen, bot er doch effektiven Schutz vor dem Westwind und garantierte eine ruhige Nacht. Ans Schwimmen ums Schiff vor dem Frühstück gewöhnen wir uns langsam wieder. Das Wasser wird so um 20° haben. Meistens ankern wir allein, gelegentlich kommt Chartergesellschaft: 6 bis 8 Leute drängen sich dann dort auf dem Deck herum und wir kommen in Erklärungsnot, warum wir so viel Zeit haben…
Cökerteme
Eine schöne Backstagenbrise weht uns von Bodrum hinein in den Golf von Gökova. Anfangs sind alle Buchten noch voller Güllets, doch schnell wird es einsamer und unberührter. In der Bucht von Cökerteme winken uns die hoffnungsfrohen Restaurantbesitzer von drei verschiedenen Etablissements an ihren Steg. Wir entscheiden uns für „Rosemary“ und werden abends mit einem dicken Stück besten Thunfisch belohnt. Selbst der Internetzugang klappt hier, was in Bodrum und Turgutreis nicht der Fall war.