Rover on tour

Logbuch


Porquerolles

Das bißchen Wind, was war, kam daher, wo wir hin wollten. Also wieder mal M.S. Rover. Aber super Ankerplatz vor der Insel Porquerolles, zusammen mit der schwedischen Reginan von Britt-Marie und Anders. Ausführliche Schlauchbootabenteuer mit unserem altersschwachen 2 PS Yamaha. Morgen soll’s rüber nach Korsika gehen, d.h. Nachtfahrt. Wir melden uns, sobald wir wieder online gehen können. Aktuelle Positionsmeldungen versuchen wir unter “Rover map” zu geben (siehe Link).


la Ciotat

So, der Mistral hat sich ausgepustet. Wir brechen auf ins weite Meer! Von weitem sieht man erst, was für ein Dreckschleier über dem Golf de Foz liegt. Draußen ist Wind, aber weitgehend kommt er von dort, wo wir hinwollen. Also viel motoren. Die Küstenlinie ist gespickt mit bizarren Felsformationen. Abends ankern Marysol, die schwedische Reginan und Rover in einer Bucht östlich von La Ciotat. Das Wasser ist unglaublich klar. Man sieht auf 7m Wassertiefe jeden Grashalm. Schwimmen ums Schiff obligatorisch. Erst danach sehen wir ganz fiese Quallen, die wahrscheinlich fleischfressend sind …


31.08.2010

Wir hängen hier immer noch rum. Der Mistral wütet fast ununterbrochen mit 6 bis 8 Beaufort und zerrt an den Nerven und uns die Spaghettis von der Gabel. Ebenso ist es empfindlich kalt geworden: 25 Grad, Brrr! Langehosenwetter. Marysol wird noch weiter vorbereitet, Segel anschlagen zurzeit etwas abenteuerlich. Sabine ist vorübergehend nach Oldenburg zurück. Rover soweit fertig wie möglich. Das “Wasser-in-der-Bilge-Problem” ist nach wie vor ungelöst,  tritt aber nur bei Motorbetrieb auf. Wir warten also auf ein Nachlassen des Windes, welches für vor zwei Stunden angekündigt war…


28.08.2010

Gottseidank haben wir gestern noch die Segel angeschlagen und aufgerollt. Heute wäre es nicht mehr möglich gewesen. Der Mistral heult mit 33 kn Windgeschwindigkeit durch den Hafen (bei strahlendem Sonnenschein). Die Boote bocken und schubbern an Leinen und Fendern, aber wir liegen sicher wie in Abrahams Schoß. Unser Ausflug per Fahrrad an den Strand war vielleicht nicht der beste Plan für dieses Wetter. Aber als Norddeutsche sind wir an Gegenwind gewöhnt. Die Arbeiten am Schiff sind “fertig”, soweit man das im Zusammenhang mit Schiffen sagen kann. Jetzt warten wir auf weniger Wind, um einen Probetörn zu machen. Der Hafen von Port Napoleon gefällt uns zunehmend, auch als Winterplatz rückt er langsam ins Blickfeld.