Rover on tour

Logbuch


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Zweiter Versuch

Wir sind zurück an Bord! Wetter verspricht etwas erfreulicher zu werden, obwohl es regnet und durch die Luke ins Innere tropft. Anfangs mussten wir Rover per AIS suchen, da man das Boot ins alte Hafenbecken verlegt hatte…(?). Die Gründe hab ich nicht verstanden, aber wir durften zurück an unseren alten Platz. Dafür war ein komplexes Manöver mit Eindampfen in die Spring erforderlich (mit etlichen Zuschauern). Hat aber alles geklappt. Wir versuchen, den Kühlschrank zu reparieren und hoffen auf einen Start am Donnerstag.


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Kapitulation

Die Wind Vorhersage für die kommenden 10 Tage ist so katastrophal, dass wir etwas frustriert beschließen, vorübergehend nach Hause zurückzukehren. Die nicht enden wollende Kirmes hier am Hafen tut ihr übriges dazu.


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Erste Reparaturversuche

Kühlkompressor ausgebaut, offenbar Steuereinheit kaputt, nicht zu reparieren. Wir disponieren um von kaltem Bier auf Rotwein. Tauchen gegangen, um zu checken, ob Bugstrahlruder Propeller blockiert – aber in Ordnung. Seepocken von Schraube hinten gekratzt. Gas Fernschalter kaputt. Toilette zieht kein Vakuum. In die geplante Richtung zu den Kanalinseln kommen wir die nächsten 10 Tage wegen starkem Gegenwind nicht los. Übung in Gelassenheit?


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Zurück an Bord

Franz und ich sind nach diversen Widerständen gut angekommen und versuchen, uns an Bord einzurichten. Leider gibt es technische Probleme. Starterbatterie musste neu, Bugstrahlruder schmeißt die Sicherung (?), Kühlschrank Kompressor komprimiert nicht. Für die nächsten Tage ist starker Ostwind angesagt, sodass wir vorerst nicht wegkommen. Dafür ist rund um den Hafen ein Jahrmarkt aufgebaut mit extremen Fahrgeschäften und viel entsprechenden Sound bis tief in die Nacht.

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Verholt nach Paimpol

Wir hätten Rover in Roscoff über den Winter lassen können, aber die Preisgestaltung und die angekündigte Verdoppelung dieser Preise (!) in 2023 waren unerträglich. Also hat sich die Mannschaft aufgemacht in die Bretagne, um das Boot in den Hafen von Paimpol zu verholen, deren Preisvorstellungen akzeptabel waren. Die Überführung war geprägt von sehr starken Strömungen und schwachen Winden. In der ersten Hälfte der 10 stündigen Fahrt bremste uns der Strom auf bis zu 1,5 kn ab, um uns in der zweiten Hälfte auf über 9 kn zu katapultieren. Die Einfahrt nach Paimpol bei Hochwasser erfolgte etwas stressreich bei tiefstehender Sonne genau gegenan… Nun liegt Rover also gut vertäut und wartet, bis es weitergeht.