Rover on tour

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Yarmouth

Die alte Dünung aus Südwest lässt das Boot taumeln und schlägt den Rückenwind aus der Genua. Aber wir kommen trotz Gegenstrom vorwärts und sind ein paar Stunden später an der Einfahrt zum Solent. In den relativ geschützten Gewässern nördlich der Isle of Wight kommt man auch mit 18 bis 20 kn Wind klar. In Yarmouth empfängt uns der Berthing Master und geleitet uns zu einem schönen längsseits Platz. Die Sonne scheint mal wieder zur Abwechslung und wir machen eine Rundreise per Bus zu den Needles.


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Poole

Morgens Verwirrung bezüglich Schießübungen auf unserer Route, die sich später als abgesagt entpuppen. Also los. Der angesagte leichte Südwind erweist sich als starker Südost, sodass wir hoch an den Wind müssen. Sehr unruhige See, Böen bis 6 Bft. Poole hat ein sehr weitläufiges Hafengebiet mit tausenden von Booten, aber keine verfügbaren Liegeplätze für Gäste. Schließlich entern wir einfach einen Platz im Poole Yacht Club und erhalten die Genehmigung zu bleiben. Für 80€ die Nacht. Zu allem Überfluss streiken unsere 24V Batterien endgültig und wir versuchen, neue Akkus zu organisieren. Wetter sehr windig und bedeckt. Wir werden wohl 3 Nächte hier bleiben müssen.


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Über den englischen Kanal

Früh los, da wir mit 13h Fahrt rechnen. Wetter bedeckt, später Regen. Bestürzender Ausfall von AIS und Kartenplotter, die wir gerade heute dringend brauchen. Nach längerem Aufenthalt in der Backskiste an provisorische Spannungsversorgung angeklemmt, dann wieder OK. Im Verkehrstrennungsgebiet kommen die dicken Pötte wie an der Perlenschnur, teils mit 20kn. Kriegen wir alles hin. Zu wenig Wind, später Gegenstrom. Es zieht sich. Portland hat einen riesigen Außenhafen und viel freien Platz für Besucher, ist aber sehr abgelegen und ohne Leben. Einklarierung und gelbe Flagge interessiert keinen. 60€/Nacht.


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Alderney

Bei wenig Wind und viel Strom runden wir die SW-Ecke von Jersey und gehen nach Norden. Auf der Höhe von Sark gibt es Bratwurst mit Gurken und Paprika. Maschine läuft ununterbrochen. Der Strom wird schließlich mitlaufend und zusammen mit der Genua machen wir länger 8 bis 9 kn über Grund. Viel schneller als erwartet. Am Ende bremst uns der Gegenstrom wieder enorm ab, aber es kommt plötzlich Wind auf und wir kreuzen in die Hafenbucht von Alderney. Als wir eine freie Boje suchen wollen, überfällt uns ein Starkregen und wir werden nass bis auf die Knochen. Als wir schon ankern wollen, entdecken wir noch eine freie Boje und machen fest. Dann hört der Regen auf. Leider ist der Platz etwas schwellig und das Boot rollt.


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Paimpol adieu, Jersey hello

Nach 10 Monaten in Paimpol um 08:40 aus der Schleuse. Tonnen im Gegenlicht alle schwarz. Anfangs segeln möglich, später müssen wir wegen starkem Seitenstrom den Bug in den Wind drehen und kommen auch mit viel Maschine nur langsam vorwärts (3 kn). Mühsam. Viel Sonne, etwas alte Dünung. Ankunft in St. Helier auf Jersey gegen 20:10. Schöner Platz längsseits. Wir beschließen, zwei Nächte zu bleiben und machen am nächsten Tag Ausflüge mit dem Liberty Bus über die Insel.