Rover on tour

Logbuch


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Über den englischen Kanal

Früh los, da wir mit 13h Fahrt rechnen. Wetter bedeckt, später Regen. Bestürzender Ausfall von AIS und Kartenplotter, die wir gerade heute dringend brauchen. Nach längerem Aufenthalt in der Backskiste an provisorische Spannungsversorgung angeklemmt, dann wieder OK. Im Verkehrstrennungsgebiet kommen die dicken Pötte wie an der Perlenschnur, teils mit 20kn. Kriegen wir alles hin. Zu wenig Wind, später Gegenstrom. Es zieht sich. Portland hat einen riesigen Außenhafen und viel freien Platz für Besucher, ist aber sehr abgelegen und ohne Leben. Einklarierung und gelbe Flagge interessiert keinen. 60€/Nacht.


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Alderney

Bei wenig Wind und viel Strom runden wir die SW-Ecke von Jersey und gehen nach Norden. Auf der Höhe von Sark gibt es Bratwurst mit Gurken und Paprika. Maschine läuft ununterbrochen. Der Strom wird schließlich mitlaufend und zusammen mit der Genua machen wir länger 8 bis 9 kn über Grund. Viel schneller als erwartet. Am Ende bremst uns der Gegenstrom wieder enorm ab, aber es kommt plötzlich Wind auf und wir kreuzen in die Hafenbucht von Alderney. Als wir eine freie Boje suchen wollen, überfällt uns ein Starkregen und wir werden nass bis auf die Knochen. Als wir schon ankern wollen, entdecken wir noch eine freie Boje und machen fest. Dann hört der Regen auf. Leider ist der Platz etwas schwellig und das Boot rollt.


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Paimpol adieu, Jersey hello

Nach 10 Monaten in Paimpol um 08:40 aus der Schleuse. Tonnen im Gegenlicht alle schwarz. Anfangs segeln möglich, später müssen wir wegen starkem Seitenstrom den Bug in den Wind drehen und kommen auch mit viel Maschine nur langsam vorwärts (3 kn). Mühsam. Viel Sonne, etwas alte Dünung. Ankunft in St. Helier auf Jersey gegen 20:10. Schöner Platz längsseits. Wir beschließen, zwei Nächte zu bleiben und machen am nächsten Tag Ausflüge mit dem Liberty Bus über die Insel.


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Zweiter Versuch

Wir sind zurück an Bord! Wetter verspricht etwas erfreulicher zu werden, obwohl es regnet und durch die Luke ins Innere tropft. Anfangs mussten wir Rover per AIS suchen, da man das Boot ins alte Hafenbecken verlegt hatte…(?). Die Gründe hab ich nicht verstanden, aber wir durften zurück an unseren alten Platz. Dafür war ein komplexes Manöver mit Eindampfen in die Spring erforderlich (mit etlichen Zuschauern). Hat aber alles geklappt. Wir versuchen, den Kühlschrank zu reparieren und hoffen auf einen Start am Donnerstag.


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Kapitulation

Die Wind Vorhersage für die kommenden 10 Tage ist so katastrophal, dass wir etwas frustriert beschließen, vorübergehend nach Hause zurückzukehren. Die nicht enden wollende Kirmes hier am Hafen tut ihr übriges dazu.