Rover on tour

Logbuch


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Eastbourne

Ausgesprochen schöne Segeletappe entlang der weißen Steilküste … sogar stundenlang ohne Motor. Die Sovereign -Marina erweist sich als sehr gepflegt mit großen Boxen und breiten Stegen. Doppel Schleuse. In Gegensatz zu Brighton hier viele ausländische Gäste.


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Brighton

Nach vier Nächten in Chichester hat sich das Wetter beruhigt und wir wollen weiter. Wir nehmen 150 Liter roten Diesel auf und können dank erfolgreicher Reparatur endlich unseren Abwassertank abpumpen. Nach der Schleuse liegen noch 5 Meilen Kanal vor uns, bis uns das freie Meer wieder hat. Maschine muss laufen, da Schwachwind und zunehmend Gegenstrom. Die 41 sm ziehen sich (12 h). Bei der Einfahrt in die Marina Brighton kommt plötzlich Wind auf und wir müssen zaubern. Wegen Baggerarbeiten ist hier alles auf den Kopf gestellt. Marina eher mäßiger Standard, obwohl 60€/Nacht. Die direkte Umgebung des Hafens wird von einer konstruierten Stadt bestimmt, die tot wirkt. Wir laufen zur Brighton Pier. Spielhölle und Touristennepp, aber imposant. Fish and chips. Anschließend per Uber zum I360°-Turm. Überwältigendes Erlebnis, mit dem Glaspod in 140m Höhe zu fahren. Zurück per Volks-railway von 1883.


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Yarmouth to Chichester

Wir müssen Yarmouth verlassen, da man Plätze braucht für die nächste Regatta. Wir versuchen, an der Abpumpstation unseren Abwassertank abzusaugen, sind aber erfolglos. Gründe unklar. Die Fahrt durch den Solent beginnt harmlos genug mit günstigen Winden und mitlaufendem Strom. Nach 3 Stunden ist der Strom erschöpft und kippt, der Wind dreht zunehmend auf Gegenwind und nimmt zu. Eine Zeitlang schaffen wir es, mit Maschine und einem Handtuch von Vorsegel hoch an Wind einigermaßen den Kurs zu halten. Als unsere Fahrt über Grund auf deutlich unter Fußgängertempo zurückgeht, kreuzen wir und versuchen, den Containerschiffen nach Southampton auszuweichen. Das Ganze selbstredend fast durchgehend bei Regen. Sehr grobe See und 18 bis 22 kn Wind. So macht die Sache keinen Spaß mehr. Aber wir erreichen schließlich die Mündung des Flusses, der nach Chichester hineinführt und folgen ihm noch eine weitere Stunde (natürlich wieder gegen den Strom). Tausende von Booten liegen links und rechts an ihren Bojen. Bei Niedrigwasser (noch 60cm unter den Kiel) lässt man und in die Schleuse und weist uns einen Box zu. Der Hafen hat 1000 Liegeplätze und gehört eher dem gehobenen Standard an. Wir sind unendlich froh und dankbar, endlich Ruhe zu haben. Die Windvorhersage für die kommenden Tage lässt uns 3 Nächte buchen.


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Yarmouth

Die alte Dünung aus Südwest lässt das Boot taumeln und schlägt den Rückenwind aus der Genua. Aber wir kommen trotz Gegenstrom vorwärts und sind ein paar Stunden später an der Einfahrt zum Solent. In den relativ geschützten Gewässern nördlich der Isle of Wight kommt man auch mit 18 bis 20 kn Wind klar. In Yarmouth empfängt uns der Berthing Master und geleitet uns zu einem schönen längsseits Platz. Die Sonne scheint mal wieder zur Abwechslung und wir machen eine Rundreise per Bus zu den Needles.


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Poole

Morgens Verwirrung bezüglich Schießübungen auf unserer Route, die sich später als abgesagt entpuppen. Also los. Der angesagte leichte Südwind erweist sich als starker Südost, sodass wir hoch an den Wind müssen. Sehr unruhige See, Böen bis 6 Bft. Poole hat ein sehr weitläufiges Hafengebiet mit tausenden von Booten, aber keine verfügbaren Liegeplätze für Gäste. Schließlich entern wir einfach einen Platz im Poole Yacht Club und erhalten die Genehmigung zu bleiben. Für 80€ die Nacht. Zu allem Überfluss streiken unsere 24V Batterien endgültig und wir versuchen, neue Akkus zu organisieren. Wetter sehr windig und bedeckt. Wir werden wohl 3 Nächte hier bleiben müssen.