Rover on tour

Logbuch


Mast steht, Rover wird winterfest

Der Mast hat sich zwar gewehrt (wie jedes Mal), musste aber letzten Endes nachgeben. Wanten und Stagen sind erstmal für den Winter durchgesetzt, Bäume sind in Position, Kuchenbude sitzt (ein Reißverschluss muss noch ersetzt werden), Motor und Wasserleitungen warten noch auch Frostschutzmaßnahmen. Dann kann der Winter kommen und wenn dann der Strom wieder da ist (…), kann bei Heizung auch die eine oder andere Innenarbeit erledigt werden.

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Warten auf den Mast

Der Mast ist fertig, Werftchef wieder einsatzklar, Wasserstand im Hafen hoch und der Kran praktisch wieder heil. Worauf warten wir noch? Auf akzeptable Windgeschwindigkeiten: Sturmtief Heini tobt über Varel…


Arbeiten am Mast

Nach 1,5 Jahren wird der Mast wieder entpackt, gesäubert und inspiziert. Neues Fockfall eingezogen, Mastterminal für höhergelegtes Fockstag eingenietet, Wasserschäden in den Lampen beseitigt, Wantenspanner geputzt. Eigentlich könnte man den Mast nun bald stellen, wenn nicht – ja wenn nicht

  1.  der Werftchef krank wäre
  2.  der Wasserstand im Hafen abgesenkt wäre und
  3.  der Kran kaputt wäre.


am Liegeplatz

Das war ne schwere Geburt – und gesund ist das Kind immer noch nicht. Erst wollte der Seewasserfilter nicht dicht sein, dann der Dieselfilter, dann waren die Schläuche offenbar geschrumpft (?), dann klappte das Anpassen der Gelenkwelle zur Antriebswelle nicht, das Entlüften der Dieselleitung entwickelte sich zur Riesensauerei und als wir starten wollten, war offenbar die Batterie platt (die dauernd am Ladegerät hing). Mit Starthilfe vom Land Rover sprang der Gute aber schließlich an und lief, als ob nie was gewesen wär. Beim Verholen zum Liegeplatz war leider mächtiges Geklapper und Gejaule aus dem Motorraum zu hören (Klappern = Gelenkwelle, Gejaule = Stopfbuchse??). Und der so aufwändig restaurierte Motorraum ist voll klebrigem Frostschutz und schmierigem Diesel. Trotzdem, wieder ein Schritt weiter.