Bei unerwartet viel Wind (6 Beaufort, in Böen 7 bis 8) wurde Rover zurück nach Varel gejagt. Mit Minimalbesegelung machen wir bis zu 7,5 kn. Die tapfere, klaglose Crew bestand aus Claudia und Ulrike. Trotz ein paar Schwierigkeiten (Überläufer auf der Winsch, Festkommen bei Seitenwind im Prickenweg…) blieb die Stimmung gut und der Restkuchen vom Wochenende an der Jade schmeckte immer noch.
Rover in WHV

Kleines Lebenszeichen von Rover: Um ihn wieder an mehr Auslauf zu gewöhnen, wurde Rover gestern nach Wilhelmshaven verlegt, auch um am „Wochenende an der Jade“ Präsenz zu zeigen. Der Törn war rein motorisch, da Wind und Strom volle Kanne gegenan standen. Aber alles gut, nix kaputt gemacht oder gegangen. Wir liegen jetzt längsseits am Störtebeker des SKSW.

drohendes Saisonende
Nein, die Rover-Welt ist nicht beim Drucklager stehengeblieben. Aber etwas zäh geht’s schon weiter. Das neue Rollstag für die große Fock ist dran, die Holzverkleidung der Cockpitkante wieder am Platz und die überholten Winschen wieder in Position. Auch die meisten (!) Instrumente und Lichter gehen wieder. Die ersten Wimpelchen flattern wieder in der kühlen Brise. Leider ist es doch recht plötzlich kühl geworden, mit Farben zu kleckern will gut getimed (?) sein.
Drucklager
Der nächste Verdächtige in Sachen Rappeln und Jaulen aus dem Antrieb ist das Drucklager. Also ausgebaut (sphärischer Außenring zum Ausgleich von kleinen Fluchtungsfehlern!), neues Lager besorgt und samt Doppelgelenkwelle wieder eingebaut. Ergebnis: unverändertes Klötern unter 1.000 U/min, leichts Jaulen dabei, wo vorher keins war. Ich bin am Ende meines Lateins. Enttäuschung und Mutlosigkeit breitet sich aus. Vermutlich lass ich alles erstmal so, wenn’s was Böses ist, wird’s auch schlimmer und dann leichter zu identifizieren. Vielleicht muss ich im nächsten Winter doch mal das hydraulische Borg-Warner Getriebe zerlegen und inspizieren?
Hafenrundfahrt
