Rover on tour

Logbuch


Die Zeit drängt

Sie drängt, weil jetzt ziemlich rasch die Boote aus dem Wasser und in die Hallen wollen und also Rover raus muss. Etwas antizyklisch will ich Rover noch im Herbst zurück ins angestammte Element bringen. Nicht etwa, weil alles fertig ist, aber von unten und oben sollte das Schiff schon wasserdicht sein. Aktuell dreckige Schleifarbeiten am alten Antifouling und Beschichten mit 2K-Primer.


Sind das schon Restarbeiten?

Der gute alte Perkins wird ans Tageslicht gezerrt und durch Entfetten und Schleifen zum Lackieren vorbereitet. Im Cockpit erhalten Tag um Tag weitere Flächen ihre weiße Farbe zurück und der grüne Zierstreifen ist auch wieder da. Selbst die Einzelteile der festen Cockpitscheibe scheinen noch zu passen. Wenn das so weiter geht, wird der Tag kommen, an dem ich allen Ernstes mit dem Unterwasserschiff anfangen kann. Und das sind dann wirklich „Restarbeiten“.


Stand der Dinge

Es ist ja nun nicht so, dass nichts passiert am Schiff, wenn hier nix geschrieben wird. Bin fast jeden Tag viele Stunden auf der Baustelle und – wie soll ich sagen – langsam sieht man tatsächlich Fortschritte. Aber es ist schon richtig viel Arbeit. Mein Plan ist nach wie vor, noch vor dem Winter den Rumpf wieder ins Wasser zu bringen und die restlichen (Innen)arbeiten sowie die Arbeiten am Rigg soweit möglich am Liegeplatz zu erledigen.


Farbliches

Es hat sich was getan: der Überwasser-Rumpf ist gespachtelt, geschliffen, geschliffen, geschliffen und schließlich sauber mit der Spritzpistole lackiert worden. Opalgrün RAL 6026. Hab ich aber nicht selbst gemacht, ich kann nämlich nicht spachteln. Ist richtig gut geworden! Jetzt bin ich dabei, das Deck vorzubereiten zum Lackieren (mit der Rolle) und Sand auf die nasse Farbe zu streuen (Rutschsicherheit).