Wir müssen Yarmouth verlassen, da man Plätze braucht für die nächste Regatta. Wir versuchen, an der Abpumpstation unseren Abwassertank abzusaugen, sind aber erfolglos. Gründe unklar. Die Fahrt durch den Solent beginnt harmlos genug mit günstigen Winden und mitlaufendem Strom. Nach 3 Stunden ist der Strom erschöpft und kippt, der Wind dreht zunehmend auf Gegenwind und nimmt zu. Eine Zeitlang schaffen wir es, mit Maschine und einem Handtuch von Vorsegel hoch an Wind einigermaßen den Kurs zu halten. Als unsere Fahrt über Grund auf deutlich unter Fußgängertempo zurückgeht, kreuzen wir und versuchen, den Containerschiffen nach Southampton auszuweichen. Das Ganze selbstredend fast durchgehend bei Regen. Sehr grobe See und 18 bis 22 kn Wind. So macht die Sache keinen Spaß mehr. Aber wir erreichen schließlich die Mündung des Flusses, der nach Chichester hineinführt und folgen ihm noch eine weitere Stunde (natürlich wieder gegen den Strom). Tausende von Booten liegen links und rechts an ihren Bojen. Bei Niedrigwasser (noch 60cm unter den Kiel) lässt man und in die Schleuse und weist uns einen Box zu. Der Hafen hat 1000 Liegeplätze und gehört eher dem gehobenen Standard an. Wir sind unendlich froh und dankbar, endlich Ruhe zu haben. Die Windvorhersage für die kommenden Tage lässt uns 3 Nächte buchen.